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● Kitesurfen

 

Was ist Kitesurfen?     Kitesurfen bedeutet viel mehr als nur das Beherrschen von Techniken – es bedeutet grenzenlose Freiheit und die Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung.

Ja, Kitesurfen ist der neue Wassersport am Gardasee!
Auf einem kleinen Brett ähnlich einem Snowboard, zwischen 130 – 170 cm Länge lässt sich der Kiter mit einem Lenkdrachen ähnlich wie ein Paragleiter über das Wasser ziehen. Durch den Auftrieb des Schirmes lassen sich dabei extreme Sprünge - teils schon weite Flüge - vollbringen.

Seit 1995 ist das Kitesurfen auf Hawaii populär geworden. Am Gardasee hat Robby Nash damals schon die ersten Sprünge vorgezeigt (er ist gleich über unser 5 Meter langes Schlauchboot gesprungen) und dadurch viele Anhänger dieses faszinierenden Sports damit richtig begeistert. Robby Naish - ein Name der mehrere Jahrzehnte den Surfbereich dominiert ist einer der bekanntesten Förderer des Kitesurfens.

Die Publikumswirksamkeit des Kitesurfens ist enorm. Extreme Action mit Sprüngen bis zu 10 Meter hoch, 40 Meter weit und eine bisher unbekannte Dynamik!

Woher kommt Kitesurfen?

Einer der ersten war der Wipika-Kite er war ein so genannter Tubekite - zu erkennen an seiner runden Form. In den 90er Jahren wurde ein weiteres System für das Kitesurfen entdeckt und weiterentwickelt, die so genannten Matten-Kites (Ram-Air-Kite). Hier haben sich vor allem Firmen wir Flysurfer, Advance Robby Naish, Flash Austin, Martin Vari und JN einen Namen gemacht.

In den späten 90er Jahren wurden die ersten Kinderkrankheiten der Systeme ausgemerzt bis schließlich ab 2005 alle Kiteschirme mit mehreren Sicherheitssystemen ausgerüstet wurden und nun absolut sicher für jeden neuen Kitesurfer zu handhaben sind.

Was ist zum Thema Kite Material zu sagen? 

Die Kitesurf-Drachen mit einen starr gerahmten Drachen sind inzwischen out.
Das Kiteski-System hat sich nicht durchgesetzt und spielt in der Praxis keine Rolle mehr.

Bei Matten-Kites (Ram-Air-Kites) wird das Profil durch den Staudruck des Windes erzeugt. Durch Öffnungen an der Vorderkante kann Luft hereinströmen und wird im Kite gehalten. Mit durchdachten Ventillösungen wird verhindert, dass Wasser in den Kite dringen kann, und so ist auch mit diesem System in der Regel ein kontrolliertes Starten aus dem Wasser heraus möglich. Für den Anfänger ist der Wasserstart eines guten Mattenkites in der Regel sogar einfacher als der Wasserstart eines Tubekites.

Was hat sich inzwischen durchgesetzt?

Beim Tubekite-System (JN, Advance,Wipika, Naish, North und viele andere) dagegen ist der Drachen mit aufgepumpten Luftschläuchen ausgestattet. Diese geben dem Drachen seine Stabilität mit der charakteristischen runden Form und ermöglichen den Start auch aus dem Wasser heraus.

Der Anfänger bzw. Normal-Kiter kommt sehr gut ohne einen Hochleistungsdrachen aus. Mit einem Hochleistungsdrachen würde er sich das Leben nur unnötig schwer machen. Diese zeichnen sich durch ein hohes Aspect-Ratio-Verhältnis (AR) aus, sind also sehr gestreckte Kites. Intermediate-Kites mit deutlich gedrungeneren Outlines stehen in der Regel wesentlich stabiler am Himmel und lassen sich deutlich einfacher aus dem Wasser heraus starten.

Ebenso unterscheidet man Kites nach 2-Leiner-Systemen und 4-Leiner-Systemen. Beim 4-Leiner-System kann der Anstellwinkel des Kites verändert werden. Man kann also vergleichbar wie bei einem Segelboot auffieren und dichtholen, also bei zu viel Wind etwas Druck aus dem Kite herauslassen. Der erste eigene Kite ist meistens ein 4-Leiner-Kite.

Jeder gute Kite bietet ein funktionierendes Safety-System. Dabei ist man über eine Sicherheitsleine mit dem Kite verbunden und beim Loslassen der Lenkstange geht der Kite "drucklos" zu Boden. Über die Sicherheitsleine ist man aber immer noch mit dem Kite verbunden, so dass er nicht unbeabsichtigt davonfliegen kann. Meistens gibt es dann noch eine Nottrennung, so dass man sich im Notfall komplett vom Kite trennen kann.

Zum Thema Boards:

Boards für das Kitesurfen ähneln einem Snowboard bzw. bei starken Wellen am Meer einem Surfboard. Sie sind in der Regel zwischen 130 und 170 cm lang. Der Auftrieb ist im Normalfall so gering, dass man ohne Fahrt nicht auf den Boards stehen kann.

Im Jahr 2002 ist der Trend stark zu den so genannten TwinTips tendiert. Das sind symmetrische Boards, die vorwärts wie rückwärts fahren. Das hat den großen Vorteil, dass man nach einem Richtungswechsel (Halse) keinen Fußwechsel machen muss. Dieser Fußwechsel auf den kleinen kippeligen Boards hat vielen Anfängern das Leben schwer gemacht. Längen für den Einsteiger liegen bei ca. 160 cm Länge, Fortgeschrittene steigen schnell auf Boards mit ca. 135 cm Länge um.
Directionals sind die Boards, die Surfboards ähneln. Hier gibt es ein Heck und einen Bug und eine Fahrtrichtung ist damit vorgegeben. Nach einem Richtungswechsel muss man die Füße umstellen.

Wie kann ich Kitesurfen am besten lernen?

Kitesurfen sollte man auf jeden Fall nur in einer professionellen Kitesurf-Schule lernen. Dem Anfänger bieten sich doch viele Fehlermöglichkeiten und einige Fehler können beim Kiten böse Folgen haben. In unserer Kitesurfschule lernt man das Kitesurfen schnell und sicher.
Ein Schlauchboot ist aus Sicherheitsgründen immer dabei und vereinfacht auch die Auswahl des idealen Schulungsreviers mit viel Platz im Wasser. Außerdem nehmen wir nur wenige Schüler pro Lehrer, also intensives Training. Der Unterricht wir auf unseren neuesten Kites durchgeführt somit schonen sie die eigenen Ausrüstung, sparen sogar Geld.

Also - sofort hier Anmelden für Ihren Kitekurs am Gardasee in Malcesine!